Front Office Assistant Manager im Face-To-Face-Marketing
Aufgrund einer zunehmenden Internationalisierung finden sich auch in deutschen Unternehmen immer häufiger amerikanische Berufsbezeichnungen. Senior Executive President Human Resources (Vorstand Personal), Head of Personnel Department (Personalleiter) ...
Rhetorik und Kommunikation als Podcast
"Eine Auswahl der besten Kommunikationstipps zum Kennenlernen und Auffrischen. Nützliche Gedanken zu Souveränität, Überzeugungskraft, Körpersprache, Motivation …"
Europas größte Fachmesse für Personalmanagement vom 9.-10. September 2008 in Köln
In diesem Jahr finden Sie uns in Halle 5.1 am Stand H28 gemeinsam mit dem kölner institut für managementberatung.
Als Spezialisten für Diagnostik und Befragungen im Bereich Human Resources sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner für:
360 Grad Feedback-Projekte (self-service oder gruppenbasiert)
Internationale Mitarbeiterbefragungen
Webbasierte Online-Tests und EDV-basierte AC-Übungen (z.B. PC Postkorb)
Neu!
Außerdem zeigen wir dem Fachpublikum die neue Version 3.0 unserer einzigartigen AC-Software KI.PAT mit neuer Funktionalität. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Assessment Center und Development Center auf höchstem Niveau durchführen.
Bell und Arthur untersuchen Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von Feedback in entwicklungsorientierten Assessment Centern (AC). Sie berücksichtigen in ihrer Studie die Feedbackaussage (positiv vs. negativ), die Persönlichkeit des Teilnehmers sowie die affektive Reaktion unmittelbar im Feedbackgespräch.
In der Juni Ausgabe des International Journal of Selection and Assessment untersuchen Varela and Premeaux die Rolle zweier kultureller Merkmale (hohe Macht-Distanz & Kollektivismus) im Zusammenhang mit den Ergebnissen eines 360° Feedbacks in Venezuela und Kolumbien.
Den beiden Autoren fällt auf, dass in Venezuela und Kolumbien (=hohe Macht-Distanz) die Fremdurteile aus Mitarbeiterperspektive im Vergleich zur Selbsteinschätzung der Beurteilten sehr positiv ausfallen. Im Vergleich zu amerikanischen oder mitteleuropäischen (=geringe Macht-Distanz) 360°-Ergebnissen ist dies ungewöhnlich, denn in unserem Kulturraum schätzen sich Feedbackempfänger meist selbst besser ein als ihre Mitarbeiter dies tun. Die Kollegenperspektive scheint von diesen Effekten weniger stark betroffen zu sein.
In kollektivistischen Kulturen (Venezuela und Kolumbien) beobachten die Autoren zudem, dass Feedbackempfänger sich hinsichtlich mitarbeiterorientierter Verhaltensweisen die vergleichsweise besten Beurteilungen geben.
Für kollektivistische Kulturen mit zugleich hoher Macht-Distanz leiten beide Autoren aus den Ergebnissen ihrer Studie die folgenden Empfehlungen ab:
Peer-Bewertungen (Kollegenperspektive) sollten eine höhere Bedeutung für die Interpretation der Ergebnisse besitzen.
Die Sicherstellung und Vermittlung einer anonymen Datenerhebung spielt in Kulturen mit einer hohen Macht-Distanz eine nochmals größere Rolle, damit Mitarbeiter überhaupt die Bereitschaft zu einer realistischen Beurteilung ihrer Vorgesetzten haben und massive "Mildeeffekte" vermieden werden.