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Möglichkeiten und Voraussetzungen technologiebasierter Kompetenzdiagnostik

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herausgegebene Reader kann kostenlos heruntergeladen werden. Ich bin noch nicht zum Durchlesen gekommen, doch leider konnte ich schon beim ersten Durchblättern erkennen, dass der Tablet PC als unterstützende Technologie für die Verhaltensdiagnostik im Assessment Center keine Berücksichtigung findet. Also, liebe Autoren: Papier ist auch im Assesment Center "out". Der neue Trend für die Beobachtung und Bewertung heißt Portable Assessment Tool (kurz: KI.PAT)!

 

Entscheidungshilfe für die Eignungsdiagnostik

Das U.S. Office of Personnel Management (OPM) bietet eine webbasierte Entscheidungshilfe zur Auswahl des optimalen eignungsdiagnostischen Verfahrens für eine bestimmte Zielposition:

  1. Zielposition festlegen (z.B. Führungskräfte),
  2. Anforderungen auswählen (z.B. Soziale Kompetenzen, Strategisches Denken, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit etc.)

Als Ergebnis erhält der Nutzer eine Matrix in der die Passung unterschiedlicher eignungsdiagnostischer Instrumente für jede der zuvor ausgewählten Anforderungen eingeschätzt wird. So findet man schnell das geeignete Verfahren.

Fazit: Das Tool ist inhaltlich seriös und es erfüllt seinen Zweck. Sehr positiv sind die umfangreichen Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Instrumenten sowie die differenzierten Einschätzungen hinsichtlich Entwicklungsaufwand, Ressourcenaufwand, notwendiger Expertise, Kosten und Augenscheinvalidität hervorzuheben. Personaler mit guten Englischkenntnissen haben zwar am Ende leider nicht die fertigen Verfahren vorliegen, können aber ihre eigene Einschätzung oder die von externen Beratern mit denen der OPM-Psychologen abgleichen.

 

Off-Topic: kim & kibi(t) im Kölner Zoo

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Beim Zoobesuch habe ich heute Kim und Kibi, zwei in der Wildnis Kameruns geborene Gorillas gesehen. Hinsichtlich der Namensähnlichkeit mit dem kölner institut für managementberatung (kurz: k.i.m) und unserem Spin-Off kibit müssten wir eigentlich den beiden eine Extraportion Bananen zukommen lassen...

 

Assessment Center jetzt auch in der Schule!?

Ja, warum auch nicht? Der Fokus ist natürlich die persönliche Entwicklung und Förderung der Schüler und Schülerinnen, das Ziel ein differenziertes Stärken- und Schwächenprofil. Im Managementkontext würde man vermutlich vom "Development Center" sprechen. Im schulischen Setting klingt das alles etwas holpriger: Verfahren zur Kompetenzfestsstellung im Übergang Schule – Beruf.

Über Qualitätsstandards im AC wurde an dieser Stelle schon vor einigen Wochen berichtet (siehe hier). Jetzt gibt es vom Bundesinstitut für Berufsbildung eine lesenswerte und kompetent aufbereitete Broschüre mit dem Titel „Qualitätsstandards für Verfahren zur Kompetenzfestsstellung im Übergang Schule – Beruf“. (download)

 

360° Artikel zum Download

In diesem Artikel von Dr. Christian Dries und Christina Bovi erfahren Sie...

  1. was 360°-Feedback ist und warum man es anwendet,
  2. welche Faktoren bei der Implementierung berücksichtigt werden sollten und wie es durchgeführt wird,
  3. welche Erkenntnisse zu einem best-practice-Modell vorliegen,
  4. was am 360°-Feedback kritisiert wird und
  5. warum es dennoch ein vielversprechendes Instrument zur Personalentwicklung darstellt.
 
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