HR-2020: eine Multiperspektiven-Studie
Auf der Personal Süd in Stuttgart sowie auf der Personal Nord in Hamburg wird unsere mit der Zukunftsinitiative Personal durchgeführte Multiperspektiv-Studie HR 2020 zu Treibern, Handlungsfeldern und Lösungen im Personalmanagement vorgestellt.
Verschiedene Positionen, verschiedene Sichtweisen
Die Besonderheit dieser Delphi-Befragung angelegten Studie sind die drei verschiedenen Perspektiven, die zu relevanten HR-Themen von heute und morgen befragt wurden. So stellen Geschäftsführer (GF), Personaler (HR) und deren Business Partner (BP) dar, um welche Aspekte sich die hauseigene HR-Abteilung kümmern sollte und um welche nicht.
Neben aus anderen Studien bekannten relevanten Themen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wie z.B. dem Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften (Hauptthema heute und morgen) und der steigenden Marktdynamik gibt es gerade bei den für die HR-Abteilungen der 30 befragten Unternehmen irrelevanten Themen einige Überraschungen.
Frauen, Individualisierung und Sinn bei der Arbeit - wir müssen draußen bleiben
Zum Beispiel ist das Thema frauenfreundliche Arbeitspolitik auf dem letzten der 18 Treiber-Plätze gelandet (heute und morgen), begleitet von weichen Themen wie dem Wunsch nach Individualisierung und die höheren Anforderungen an den Sinn der eigenen Arbeit. Gerade die Kombination aus Wichtigkeit des Mangels an qualifiziertem Personal und den Bedürfnissen derer, die in den Startlöchern ihrer Berufslaufbahn sind, ist ein zu diskutierender Aspekt.
Weitere Überraschungen ergeben sich aus der Multi-Perspektiven-Betrachtung dieser Themen. So sind sich bei steigender Marktdynamik und generell höheren Anforderungen an Mitarbeiter GF, BP und HR'ler einig, dass hier die Relevanz hoch ist.
Soziale Netzwerke? Morgen, morgen, nur nicht heute...
Zunehmende Komplexität der Arbeitswelt sehen allerdings nur die Personaler als relevantes Thema, die steigende Bedeutung von Internet und sozialen Netzwerken ist bei HR im Gegensatz zu GF und BP jedoch (immer noch) kein Top-Thema.
Beinahe erschreckend: Die Handlungsfelder Work-Life-Balance und Frauen in Führungspositionen sind für die Geschäftsführung sogar Flop-Themen, die bei dieser befragten Gruppe am unteren Ende der Wichtigkeit für HR stehen.
Wir finden: spannende Ergebnisse, die jede Gruppe der befragten Unternehmen zum Nachdenken anregen sollten.
Download der Messe-Präsentation
Für die Zusammenfassung der Ergebnisse verschaffen Sie sich doch einen eigenen Überblick und nehmen Sie sich die Zusammenfassung der HR-2012-Studie. Wir sind auf Ihre Kommentare gespannt! Gerne auch über Twitter.
Artikel jetzt Ihren -Kontakten empfehlen. |