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Erstausgabe: EWOPinPRACTICE

European Work and Organizational Psychology in Practice

Nach einer Null-Nummer im letzten Jahr ist die erste Ausgabe des e-jounals der European Association of Work and Organisational Psychologists (EAWOP) erschienen. An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten herzlich gratulieren und wünsche viel Erfolg für die Zukunft!

Der Leitartikel beschäftigt sich mit der Frage, welche Persönlichkeitseigenschaften besonders erfolgreiche Manager von weniger erfolgreichen unterscheiden: “High flyers: What sets them apart?”

Der Autor verwendet ein recht schlichtes Studiendesign. Er splittet seine ca. 800 Manager umfassende Stichprobe nach dem Kriterium Aufstiegsgeschwindigkeit in zwei Gruppen auf. Fünf psychometrische Tests werden verwendet, um Schlussfolgerndes Denken/Problemlösefähigkeiten sowie unterschiedliche Persönlichkeitsaspekte zu erfassen.

In der Studie werden einige Gruppenunterschiede signifikant. Manager, die schnell befördert wurden (High-Flyers), sind tendenziell weniger anfällig gegenüber Stress und eher extravertiert als Ihre weniger erfolgreichen Peers. Außerdem sind sie offener gegenüber Neuem und verstehen besser ihre eigenen Gefühle als auch die von anderen. Sie kommunizieren nach Auffassung des Autors in einer Art und Weise, die förderlich für Aufbau und Erhalt von Beziehungen ist. Hinsichtlich der analytischen Fähigkeiten gab es kaum unterschiede zwischen beiden Untersuchungsgruppen.

Die vollständige Ausgabe des Journals kann hier heruntergeladen werden.

 

A&O-Zeitschriften: Das beste Dutzend

Wie halten Sie sich in Ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden? Kongresse? Sie lesen Zeitschriften? Aber welche? Die folgende Liste zeigt meine persönliche Auswahl der besten Journals für Arbeits- und Organisationspsychologen. Bookmark setzen!

Journal Inhaltsverzeichnis
Journal of Applied Psychology http://content.apa.org/
journals/apl
Personnel Psychology http://www.blackwell-
synergy.com/loi/peps
Zeitschrift für Arbeits-und Organisationspsychologie http://psycontent.metapress.com/
content/120244/
Zeitschrift für Personalpsychologie http://psycontent.metapress.com/
content/120254/
Academy of Management Journal http://journals.aomonline.org/
inpress/main.asp?p_id=1
Academy of Management Review http://journals.aomonline.org/
inpress/main.asp?p_id=4
Diagnostika http://psycontent.metapress.com/
content/120239/
Journal of Management http://jom.sagepub.com/current.dtl
Journal of Organizational Behavior http://www3.interscience.wiley.com/
cgi-bin/jtoc/4691/
Organizational Research Methods http://orm.sagepub.com/current.dtl
European Journal of Work and Organizational Psychology http://www.informaworld.com/
smpp/title~content=t713684945
Administrative Science Quarterly http://www.johnson.cornell.edu/ publications/asq/

 

Situational Judgment Tests: A Review of Recent Research

In der Personnel Review erscheint in Kürze einen interessanten Artikel über so genannte Situational Judgment Tests (SJT). Stärken und Schwächen dieser Verfahrensklasse werden von Filip Lievens, Helga Peeters, and Eveline Schollaert aus empirischer Perspektive (1990-2007) analysiert und bewertet.

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Wie hoch muss ein Validitätskoeffizient mindestens sein?

Mike Aamodt stellt diese Frage sich und 13 weiteren Experten in der aktuellen Oktober-Ausgabe des Newsletter of the IPMA-HR Assessment Council (siehe vorheriger Eintrag). Sein Artikel "Beauty May Be in the Eye of the Beholder, But Is the Same True of a Validity Coefficient?" erhält von mir das Prädikat "absolut lesenswert".

Im Einzelnen diskutiert der Autor die folgenden Fragen:

  1. Is there a minimum value for a validity coefficient that would generally be accepted by testing experts? If so, what is it?
  2. Is there a minimumvalue for a reliability coefficient that would generally be accepted by testing experts? If so, what is it?
  3. In your opinion, what is the lowest uncorrected validity coefficient that you believe would indicate that an inference from a test has acceptable criterion validity? That is, if a test had adverse impact, what is the magnitude of the validity coefficient that I would need for you to acknowledge that the test is job-related?
  4. What is the lowest corrected validity coefficient that you believe would indicate that an inference from a test has acceptable criterion validity?
  5. If a validity coefficient is statistically significant, is that enough to imply job relatedness? If not, what other factors would you consider in determining if the test is job related and has practical significance?
 

Personalauswahl: Update 2008

Verbesserungen seit 2000, die Sie kennen sollten

In der Ausgabe 2008 des Annual Review of Psychology wird ein exzellenter Übersichtsartikel von Paul R. Sackett und Filip Lievens mit der Überschrift „Personnel Selection“ erscheinen. Dies ist nach acht Jahren das erste Update (2000: Hough & Oswald). Das Review ist sinnvoll gegliedert und vermittelt auf 32 Seiten den aktuellen Forschungsstand.

Die Autoren: We envision a reader who vanished from the scene after the Hough & Oswald review and reappears now, asking, “Are we able to do a better job of selection now than we could in 2000?”

Ein Vorabdruck kann kostenfrei hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Leider hat sich bislang die Verwendung von Tablet PCs zur Verbesserung von Auswahlentscheidungen noch nicht bis nach Minneapolis und Gent herumgesprochen. Deswegen sei an dieser Stelle ein wenig Eigenwerbung erlaubt und auf die KI.PAT-Technologie hingewiesen.

 
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